Die Funktionen von Typo3

Das Open Source Content-Management-System TYPO3 verfügt über eine Vielzahl an unterschiedlichen Funktionen und ist dadurch flexibel und für beinahe jede Anforderung passend. Gerade die, für ein CMS charakteristische Trennung von Struktur und Design, ermöglicht es neue Inhalte unproblematisch in das vorhandene Layout einzufügen, ohne dass umfassende Kenntnissen aus den Bereichen Programmierung oder Webdesign von Nöten sind. TYPO3 eignet sich für den täglichen Gebrauch, auch in großen Unternehmen und zeichnet sich durch eine Vielzahl an Vorteilen und Benutzerfreundlichkeit aus.

Redaktionsoberfläche

Durch die Verwendung eines Rich Text Editors (RTE) im Typo3 CMS können Anwender unkompliziert Inhalte integrieren und bearbeiten.

Der What-you-see-is-what-you-get-Editor ist der bekannten Word-Oberfläche ähnlich und macht das Einfügen von Bildern, Formatieren von Texten oder Setzen von Links möglich.

Verschiedene Seitenversionen

Das Bearbeiten von bestehenden Inhalten wird bei TYPO3 durch eine Versionierung der Seiten erreicht. Redakteure können somit bereits bestehende Inhalte überarbeiten oder ändern, während dem Websitebesucher die Seite mit dem bisherigen Content angezeigt wird. Das Content Management System TYPO3 gibt den bearbeitenden Anwendern die Möglichkeit den Veröffentlichungszeitpunkt der Inhalte zu steuern, um sicherzustellen, dass dem Besucher der Webseite erst nach Fertigstellung die neuen Inhalte angezeigt werden. Durch eine Kontrolle der Versionen können Redakteure die Änderungen innerhalb eines Textes einfach nachvollziehen. Hierzu werden farbliche Markierungen im CMS verwendet.

Identifikationsnummern

Neu angelegte Seiten werden im TYPO3 Content-Management-System mit Hilfe eindeutiger Identifikationsnummern gekennzeichnet, die ohne Probleme auch ein späteres Auffinden ermöglichen. Durch einen Eintrag in der entsprechenden Datenbanktabelle wird jede neue Seite registriert. Zusätzlich erhalten auch alle neuen Inhaltselemente eine unverwechselbare ID, die mittels Zuteilung zu der Seiten-Identifikationsnummer an die jeweils passende Contentseite gebunden wird. Mit Hilfe dieser Funktion können TYPO3 Anwender einfach feststellen, an welcher Stelle die Inhalte hinterlegt sind.

Navigationssystem

Beim Neuanlegen von Seiten wird von TYPO3 automatisch eine ID-Nummer erstellt, die mit dieser Seite fest verbunden wird. Sie dient als Ausgangspunkt für die Integration der neuen Inhalte in das bestehende Menü. Durch die eindeutige Zuordnung, im Content-Management-System, werden neue Seiten problemlos in dem vorhandenen Menükonzept angezeigt und eine zusätzliche Bearbeitung der Menüpunkte entfällt.

Verwaltung unabhängiger Webseiten

TYPO3 zeichnet sich durch einen Systemaufbau, der es ermöglicht, voneinander unabhängige Websites in einem Content Management System zu verwalten, aus. Für die Zahl der enthaltenen Webseiten gibt es dabei keine Begrenzung. Gerade deshalb eignet sich das TYPO3 CMS für große Unternehmen, die beispielsweise Intranet, Extranet und verschiedene Micro-Sites betreiben. Natürlich können in diesem Open Source Content Management System auch verschiedene Webauftritte kleineren Umfangs von einem Internet Service Provider gehostet werden.

Frontend Inhaltsbearbeitung

Nicht nur über das Backend lassen sich bei dem Open Source CMS TYPO3 Inhalte bearbeiten oder einfügen. Auch über die Frontend-Ansicht können User, nach einer erfolgreichen Anmeldung, Anpassungen am Content vornehmen.

Rechte festlegen

Für die Betreuung einer Webseite werden in den meisten Fällen mehrere Anwender eingesetzt. Doch oft verfügen diese über unterschiedliche Kenntnisse, was eine individuelle Anpassung der Zugriffsrechte erforderlich macht. Durch das Open Source Content-Management-System TYPO3 können jedem Redakteur die entsprechenden Rechte zugeteilt werden, die für die Erledigung der jeweiligen Aufgabenstellung benötigt werden.

Auch Benutzergruppen können innerhalb des Content Management Systems gebildet werden, die ebenfalls mit unterschiedlichen Rechten ausgestattet werden, welche das jeweilige Aufgabengebiet umfassen. Durch diese individuelle Verteilung der Zugriffsrechte werden Userfehler, die durch mangelndes Know-how entstehen können, vermieden.

Mehrere Zeichensätze

Mit dem Content-Managment-System TYPO3 können selbstverständlich neben dem westlichen Zeichensatz auch zusätzliche Zeichensätze nach der UTF-8-Norm dargestellt werden. So unterstützt das Open Source Content Management System unter Anderem auch japanische, chinesisches oder kyrillische Zeichensätze.

Content Management

Durch das automatische Anpassen neuer Contentelemente in das bereits vorhandene Layout, kann der Inhalt der einzelnen Seiten beliebig gestaltet werden.

Diese Eigenschaft des Open Source CMS TYPO3 ermöglicht die Durchführung redaktioneller Arbeiten von Mitarbeitern ohne Gestaltungs- oder Programmierkenntnisse.

Verzeichnisstruktur

Die Seitenstruktur der Website wird im Backend auf übersichtliche Weise mit Hilfe einer Baumstruktur dargestellt. Damit erhält der Benutzer des Open Source CMS TYPO3 einen Überblick über den gesamten Aufbau der enthaltenen Webseiten sowie sämtlicher zugehöriger Ordner. Diese können unter anderem für Dokumente mit unterschiedlichen Dateiformaten und Bilder genutzt werden. Neue Ordner können in dieser Verzeichnisstruktur des Content-Management-Systems beliebig angelegt werden.

Einsatz von Layouts

Der Einsatz verschiedener Layouts ist bei dem Open Source CMS TYPO3 beinahe unbegrenzt möglich. Durch die Auswahl der gewünschten Templatevorlage, im Content Management System, können ganz individuelle Vorstellungen verwirklicht werden. So lassen sich für eine Webseite mit verschiedenen Bereichen, die jeweils passenden Layouts einsetzen, um so die richtigen User anzusprechen. Die Verwendung unterschiedlicher Menüdarstellungen verstärkt die zielgruppenspezifische Ausrichtung.

Multilingualität

Mehr als 30 verfügbare Sprachen bieten dem Benutzer des Open Source Content Management Systems TYPO3 die Möglichkeit, mehrsprachige Websites anzulegen und so eine globale Webseite zu erschaffen. Zum einen können dabei beliebig viele Sprachen in einem bereits bestehenden Seitenbaum eingefügt werden, was über die sogenannten Lokalisierungen erfolgt. Zum anderen kann sich der verantwortliche Anwender, der die notwendigen Administratorrechte besitzt, auch für ein Mehrbaumkonzept entscheiden, das die verschiedenen Sprachen jeweils in einem eigenen Strang abbildet.

Optimales Einfügen von Bildern

TYPO3 verfügt über eine eigene Bildbearbeitungstechnologie, die es auch Redakteuren mit geringfügigen Kenntnissen aus dem Grafikbereich ermöglicht, Bilder einzufügen. Dabei stellt vor allem die Skalierung der einzustellenden Bilder das größte Problem für viele Anwender dar. Durch „Magic Image“ werden Grafiken oder Bilder automatisch auf die richtige Größe angepasst, damit die Anzeige auf der Website ohne Verzerrungen erfolgen kann. Bei diesem Vorgang wird das Originalbild kopiert und eine richtig skalierte Version erstellt, diese wird anschließend an der gewünschten Position der Webseite eingefügt.

Einfache und unabhängige Verwaltung

Für die Verwaltung des TYPO3 CMS benötigen die Benutzer lediglich eine dauerhafte Internetverbindung und einen Browser, mit dem das Content Management System aufgerufen wird. Ein entscheidender Vorteil von TYPO3 ist dabei, dass das Content Management System keinen Webbrowser vorschreibt und das verwendete Betriebssystem keine Rolle für eine erfolgreiche Bearbeitung spielt.

Fehlerfreier Quellcode

Für einen optimalen Webauftritt und eine korrekte Anzeige einer Webseite ist ein fehlerfreier Quellcode die Grundvoraussetzung. Das CMS TYPO3 generiert für jede neue Webseite einen fehlerfreien HTML- oder XHTML-Code. Dieser kann von jedem beliebigen Webbrowser fehlerfrei dargestellt werden und sichert damit eine der wichtigsten Voraussetzungen für einen gelungenen Internetauftritt.

Umfassendes Caching

Das CMS TYPO3 setzt Caching ein, um den sehr rechenintensiven Prozess für die dynamische Erzeugung einer Webseite zu vereinfachen. Dafür werden statische Seiteninhalte, die sich nicht konsequent verändern, nach der Erzeugung in der Datenbank abgespeichert. Dadurch sind diese Seiten bei der nächsten Anfrage bereits fertig und können schnell ausgeliefert werden. Der zeit- und rechnerintensive Prozess der dynamischen Erzeugung wird damit vermieden.

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